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BZ-Ausgabe vom 17. Mai 2014

 

Zusammenhalt steigern.

Gemeinderatswahl in Kenzingen (II): Die Ziele der SPD

 

Wie ein roter Faden zieht sich durch das Wahlprogramm der Sozialdemokraten der Wunsch: Wir wollen Zusammenhalt schaffen!

Zusammenhalt zwischen Kernstadt und Ortsteilen, dafür wäre die Einrichtung von Ruftaxen als Ergänzung zum ÖPNV ein Schritt. Das verspricht engere Anbindung und eine höhere Lebensqualität durch die Verbesserung der Altersmobilität.

Zusammenhalt schaffen zwischen den Generationen durch den gezielten Ausbau von gefördertem Wohnraum. So sollen junge Familien mit Kindern unterstützt werden aber auch weniger gut Betuchten bezahlbarer Wohnraum mit zeitgemäßer Ausstattung angeboten werden. Dafür wäre eine Reaktivierung der Kenzinger Wohnbaugesellschaft ein sinnvoller Schritt.

Um der berechtigten Forderung nach besserer Vereinbarkeit von Familie und Beruf entgegen zu kommen, muss der Weg des qualitativen und quantitativen Ausbaus der Kitas fortgesetzt werden. Sozialdemokraten sehen die Kommune als Schulträger in der Pflicht Voraussetzungen zu schaffen, dass alle Kinder optimal gefördert werden können, sei es in Ganztagsschulen oder in anderen Schulformen. Eine vordringliche Aufgabe der nächsten Jahre muss die Verbesserung der städtischen Jugendpflege sein. Um hier Bedürfnisse und Kosten in Einklang zu bringen, sollte erneut der Versuch gemacht werden, Jugendpflege auf der Ebene des Gemeindeverwaltungsverbands zu installieren. Damit könnte Qualität und Quantität vor Ort in allen beteiligten Kommunen gesteigert werden.

Zusammenhalt der Bürgerschaft ist für Sozialdemokraten ein unverzichtbarer Bestandteil eines lebendigen und attraktiven Gemeinwesens. Deshalb unterstützen sie den bürgerfreundlichen Umbau der Hauptstraße, von Verkehrsentschleunigung bis zur Schaffung von Kommunikationsräumen, die Wertschätzung des Ehrenamtes und die Arbeit der Vereine, denn dieser Bereich trägt viel dazu bei, dass sich Gemeinschaftsgefühl entwickelt und die gesellschaftliche Integration in der Stadt vorangetrieben wird.

Als große Aufgabe der nächsten Jahrzehnte sieht die SPD den schrittweisen Umbau zur inklusiven Stadt an, weil dadurch allen Menschen das Angebot zur Teilhabe gemacht wird.

Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit einer Gemeinde sind die Grundlage für den Aufbau einer Kommune für alle Generationen. Deshalb erfüllt die Entwicklung der Innenstadt die Sozialdemokraten mit großer Sorge. Sie setzen sich nachdrücklich für professionelles Innenstadtmarketing ein, um beispielsweise die zunehmenden Leerstände zu bekämpfen und die ungenutzten Potentiale Kenzingens durch Förderung und Ausbau des Tourismussektors besser zu nutzen. Es ist an der Zeit über die Position eines Citymanagers im Rathaus nachzudenken, der diese Bereiche aktiv bearbeitet.

Last but not least wünscht sich die SPD noch etwas, was nicht viel kostet, eine transparentere Rathauspolitik und dass bei Planungen der Verwaltung Bürgerbeteiligungen zur Regel werden.

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„Leben und Wohnen im Alter“

mit Sabine Wölfle, SPD Landtagsabgeordnete und

Hansjörg Seeh, Sozialbürgermeister a. D. aus Freiburg und

Vorsitzender des AWO-Bezirksverbandes Baden

  

Auch in Kenzingen sind die Folgen des demografischen Wandels spürbar. Treffen wir ausreichend Vorsorge um dieser Herausforderungen gerecht zu werden? Gibt es genügend altersgerechten und bezahlbaren Wohnraum in der Stadt? Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden? Diesen Fragen möchten wir im Gespräch mit Sabine Wölfle MdL und dem ehemaligen Sozialbürgermeister von Freiburg Hansjörg Seeh nachgehen.

Die Veranstaltung findet statt

 

am   Montag, 19. Mai

um   19,30 Uhr

im    Gasthaus Beller, Hauptstraße in Kenzingen

 

 

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Die SPD Kenzingen veranstaltet an allen Samstagen im Mai vor dem Wahltermin von 9 bis 12 Uhr einen Infostand am Üsenbergbrunnen in Kenzingen.

Dort stehen Ihnen unsere Kandidatinnen und Kandidaten für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Wir freuen uns auf Sie.

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Pressebericht aus der BZ Ausgabe vom 13. Mai 2014

 

Ganztagsschule für Kenzingen?

Der SPD Ortsverein diskutiert: „Eine Ganztagsschule in Kenzingen“

„Eine Ganztagsschule ist etwas anderes als eine Ganztagsbetreuung“, erklärt die Schulleiterin der Fritz-Böhle-Schulen in Emmendingen Angela Hauser ihren Zuhörern in Kenzingen. Der SPD-Ortsverein Kenzingen hatte die Pädagogin eingeladen, um mit ihr die Chancen und Risiken einer Ganztagsschule zu diskutieren. Ganztagsschulbetrieb bedeutet für die Lehrer ein völlig anderes Arbeiten, sie müssen mit ihrem Engagement solche Einrichtungen tragen, sonst funktioniert das nicht. Ganz klar, die Schülerzahl sinkt, es drängt sich auf Lehrerstellen abzubauen. Wer aber Ganztagsschulen für richtig hält und sie will, muss sich diesen Abbau genau überlegen. Hauser berichtet aus der Praxis ihrer Schulen und beantwortet die zahlreichen Fragen aus dem Publikum. Dem ausgebildeten Lehrerpersonal steht ein hoher Anteil ehrenamtlicher und halbehrenamtlicher Personen zur Seite. Ausbilder der Volkshochschule, der Musikschule, Handwerksbetriebe, Lesepaten aber auch Trainer von Vereinen stellen der Schule Zeit zur Verfügung. Insbesondere auf die letzte Gruppe geht die Referenten ausführlicher ein. Das breite Spektrum der Möglichkeiten, das der Gesetzgeber den Schulen zur Durchführung an die Hand gibt, verwirrt auf den ersten Blick. Ein Zuhörer kommentiert: Wo Ganztagsschule draufsteht, muss auch Ganztagsschule drin sein: Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr, ansonsten wäre der Begriff Vollzeitschule richtiger. Hauser betont mehrmals die Notwendigkeit von klaren Regeln und Ritualen, stellt aber was die zeitliche Ausgestaltung des Schulbetriebs betrifft, die damit einhergehende Flexibilität positiv heraus. Die Frage aus dem Publikum: tut die Ganztagsschule besonders den Kindern gut, die aus eher problematischeren Elternhäusern kommen? Beantwortet sie mit einem klaren „Ja“. Dabei leugnet sie nicht, dass die verfügbare Freizeit der Kinder geringer ist, dem gegenüber steht aber ein vielfältiges Bildungs- und Betreuungsangebot. Den Zuhörern bleibt nicht verborgen, Hauser „lebt Ganztagsschule“ aber sie ist auch realistisch und warnt davor eine Schulform überzustülpen. Zusammenfassend kann gesagt werden: Eltern, die aufgrund ihrer persönlichen Situation eine Betreuung brauchen, Lehrpersonal, das sich auf neue Unterrichtsformen einlassen will und ein Schulträger, der Standortsicherung betreiben will, sind eine gute Voraussetzung für eine Ganztagsschule.